Juli/August2010
Alles Gute
Walther Waldner

Ende Mai feierten die Südtiroler Obstversteigerungen ihr 50jähriges Bestehen. An drei Standorten, in Vilpian, Sigmundskron und in Kaltern werden heute an die 60.000 Tonnen Äpfel und Birnen umgeschlagen. In Vilpian kommen noch an die 300 Tonnen Beeren- und Steinobst hinzu. Obwohl der Mengenanteil bezogen auf die gesamte Südtiroler Produktion eher bescheiden ist, leisten die Versteigerungen einen nicht zu unterschätzenden Beitrag für die Südtiroler Obstwirtschaft. Pionierarbeit wurde bei der Verbesserung der äußeren Qualität geleistet. Die Versteigerungslieferanten zählten zu den Ersten, die ihre Bäume von Hand ausgedünnt haben.

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Bio-Apfelernte in Europa nähert sich 100.000 Tonnen-Marke
Michaela Erschbamer
Bei einem Treffen des „Europäischen Bioobst-Forums“ wurde von der Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) die Ernteschätzung 2010 für Bio-Äpfel vorgestellt. Folglich steigert sich die Erntemenge im Vergleich zum Vorjahr um knapp 1% auf 95.500 Tonnen. Diese Menge ist trotz geringerem Behang und kleinerer Fruchtgrößen durch die Zunahme der Anbauflächen möglich.
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Die Genossenschaft im Spannungsfeld zwischen Mitglieder- und Marktinteressen
Robert Zampieri

Sind Genossenschaften noch aktuell?
Das Genossenschaftswesen hat in Südtirol seit über 100 Jahren Tradition. Anfangs von Krisen und sehr schwierigen Gründerzeiten geprägt, hat sich das System vor allem im Bereich Landwirtschaft in Südtirol seit Jahrzehnten bestens bewährt. Was die meisten von uns, vor allem die jüngeren, viel zu oft vergessen, ist der große persönliche Einsatz und die nicht unbedeutenden Risiken durch Haftungen und Bürgschaften, welche unsere Vorgänger und Väter auf sich genommen haben, um eben diese Unternehmen auf gesunde Beine zu stellen.

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