Dezember2011
Auf Worte Taten folgen lassen
Katharina Martini
Anfang Dezember 2011 fand die 17. Welt-Klimakonferenz statt. Vertreter aus rund 200 Ländern trafen sich dazu in der südafrikanischen Stadt Durban. Die relativ geringe mediale Beachtung des Klimagipfels ist wohl der Verdrossenheit bezüglich des Themas Klimawandel zuzuschreiben, welches ja bereits seit Jahren ausführlich analysiert und besprochen wird: Ein Zeitungsartikel über den Klimawandel da, eine Podiumsdiskussion über das Thema dort und abends eine Reportage im Fernsehen obendrauf. Doch all diese Darstellungen und Erklärungen des Problems Klimawandel nützen nichts, wenn wir nicht auch entsprechende Maßnahmen ergreifen. Auf globaler Ebene wurden bislang kaum entscheidende konkrete Schritte unternommen, um den Klimawandel zu bremsen und vor allem und viel wichtiger, um sich auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten. Sollten wir inzwischen nicht selber tätig werden, bevor wir die Folgen des Klimawandels nicht mehr bewältigen können?
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Das Obstbaujahr 2011
Thomas Zublasing
Die Apfelbäume blühten in den mittleren Lagen des Etschtals in diesem Jahr eine Woche früher als im langjährigen Durchschnitt bereits Anfang April. Um die Blütezeit der frühen bis mittleren Lagen hatten wir extrem hohe Temperaturen mit Höchstwerten über 31 °C, die den Blühverlauf enorm beschleunigten. Die Befürchtung, dass sich ein sehr rascher Blühverlauf negativ auf den Fruchtansatz auswirken könnte, bewahrheitete sich nicht. Der Fruchtansatz war allgemein bei allen Sorten sehr gut. Lediglich einige schwach blühende Red Delicious Spur-Anlagen im Burggrafenamt setzten zu wenig Früchte an.
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