Mai1972
Prinzip und Technik des integrierten Pflanzenschutzes
H. Steiner
Der integrierte Pflanzenschutz ist eine Verschmelzung chemischer und biologischer Bekämpfungsverfahren mit Kulturmaßnahmen, die zur Abwehr von Krankheiten und Schädlingen beitragen. Es soll nicht vorbeugend gespritzt werden, sondern nur, wenn es zur Verhütung wirtschaftlicher, also quantitativer und qualitativer Schäden unvermeidlich ist. Die Notwendigkeit einer chemischen Behandlung läßt sich aus dem Zustand der Lebensgemeinschaft des betreffenden Pflanzenbestandes ermitteln. Die dafür notwendige Kenntnis der Insekten, Spinnentiere und Krankheiten, die anfangs nur erfahrene Spezialisten hatten, sind inzwischen einigen Pflanzenschutzberatern weitergegeben worden und können teilweise auch den Betriebsleitern vermittelt werden.
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